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Öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Norddeutschland wächst in hohem Tempo

Der BDEW hat seine halbjährliche Analyse zur öffentlichen Ladeinfrastruktur vorgelegt. Das Ergebnis für Norddeutschland: Die hohe Dynamik im Zubau von Ladepunkten hat sich auch im zweiten Halbjahr 2018 fortgesetzt. Spitzenreiter im bundesweiten Städte-Ranking bleibt Hamburg, auch die Flächenländer bauen deutlich zu.

Den ersten Platz im halbjährlichen Ranking auf Basis des bundesweiten BDEW-Ladesäulenregisters für die Städte hält Hamburg mit mittlerweile 834 öffentlichen Ladepunkten. Auch die norddeutschen Flächenländer stehen beim Zubau gut da: so erreichten Schleswig-Holstein (474 Ladepunkte) und Mecklenburg-Vorpommern (126 Ladepunkte) im Bundesvergleich der letzten 6 Monate überdurchschnittliche Zuwachsraten. In absoluten Zahlen vorne bleibt für Norddeutschland das Bundesland Niedersachsen (1.320 Ladepunkte). Bremen hat mittlerweile ebenfalls ein dreistelliges Niveau erreicht (100 Ladepunkte).

„Die rasante Entwicklung der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Norddeutschland zeigt eindrucksvoll, dass die Verkehrswende und damit insbesondere die Emissionsminderung in den Städten ernsthaft angegangen werden“, so Dr. Torsten Birkholz, Geschäftsführer der BDEW-Landesgruppe Norddeutschland, zu den aktuellen Zahlen. „Hier leisten gerade die Energieversorger mit hohem Engagement beim Aufbau von Ladesäulen, aber auch mit neuen Dienstleistungen und Produkten rund um die Elektrofahrzeuge einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unserer Mobilität."

Gleichwohl sich aktuell eine hohe Dynamik im Bereich der Elektromobilität entwickelt, bedarf es aus Sicht des BDEW einer weiteren Flankierung des Marktes. So spricht sich der Verband für bessere Rahmenbedingungen bei der Errichtung privater Ladeinfrastruktur über den Abbau von Hürden im Wohneigentums- und Mietrecht sowie durch finanzielle Förderung aus. „Auch aus Sicht der Stromnetze muss der Markthochlauf der Elektromobilität weiter begleitet werden. Intelligente Netz- und Ladeinfrastruktur sowie die Möglichkeiten netzschonenden Ladens werden hierbei wichtige Themen sein“, so Dr. Birkholz abschließend.

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