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Wasserpolitischer Abend: BDEW legt Forderungen für Landtagswahl 2027 vor

Der Schutz der Grundwasserressourcen, eine zukunftsfähige Abwasserentsorgung und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in die Wasserinfrastruktur standen im Mittelpunkt des wasserpolitischen Abends der BDEW-Landesgruppe Norddeutschland am 17. September. 
 

Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landespolitik und Wasserwirtschaft diskutierte die Landesgruppe die Voraussetzungen für eine sichere und bezahlbare Wasserver- und Abwasserentsorgung in Schleswig-Holstein. Anlässlich der Veranstaltung übergab die Landesgruppe ihre wasserpolitischen Forderungen für die Landtagswahl 2027. Ein Schwerpunkt liegt auf dem vorsorgenden Grundwasserschutz: Da Schleswig-Holstein seine Trinkwasserversorgung vollständig aus Grundwasser deckt, fordert der BDEW einen stärkeren Schutz vor Stoffeinträgen wie Pflanzenschutzmitteln und PFAS – auch über festgesetzte Wasserschutzgebiete hinaus. Für die Abwasserwirtschaft stehen insbesondere die höheren Anforderungen aus der novellierten EU-Kommunalabwasserrichtlinie im Fokus. Die Landesgruppe fordert eine Eins-zu-eins-Umsetzung der europäischen Vorgaben, ein Fondsmodell zur Finanzierung der vierten Reinigungsstufe sowie die zeitnahe Schaffung rechtlicher Voraussetzungen für die Wasserwiederverwendung. Weitere Forderungen betreffen verlässliche Finanzierungsmöglichkeiten für Investitionen in Netze und Anlagen, einen stärkeren Einsatz der Landeswasserabgabe für den Grund- und Trinkwasserschutz sowie ein landesweites Wasserversorgungskonzept. Zudem setzt sich die Landesgruppe für klare und dauerhaft verankerte ministerielle Zuständigkeiten für die Wasserwirtschaft ein. Zu dieser Zuständigkeitsfrage führt sie bereits Gespräche mit den beteiligten Ressorts.

Die Pressemitteilung zum wasserpolitischen Abend am 17. September 2027 sowie die wasserpolitischen Wahlforderungen der BDEW-Landesgruppe Norddeutschland finden Sie untenstehend.

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