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Stellungnahme zum Leitfaden zur Nutzung oberflächennaher Erdwärme in Schleswig-Holstein

Fachliche Orientierung und verlässliche Planung im Fokus.

Der Ausbau der Geothermie ist ein entscheidender Baustein für die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung. Geothermie-Projekte sind komplex und intensiv in der Planung, weshalb Beschleunigung und Standardisierung von Genehmigung- und Planungsprozessen zentrale Hebel für solche Vorhaben darstellen. Neben den Versorgungsanlagen sollten auch Wärmeleitungen angemessen berücksichtigt werden. Jedoch ist dabei zwingend zu beachten, dass der öffentlichen Wasserversorgung, als Teil der Daseinsvorsorge und dem gewichtigsten Belang des Allgemeinwohls, Vorrang einzuräumen ist.

Wir begrüßen die Erstellung des Leitfadens zur Nutzung oberflächennaher Erdwärme in Schleswig-Holstein. Als erste Orientierung kann er Unternehmen dazu dienen, sich mit geothermischen Vorhaben auseinanderzusetzen und einen Überblick über die notwendigen Schritte zu erhalten. Gleichzeitig sehen wir weiteren Handlungsbedarf. Die Stellungnahme geht auf folgende Punkte ein und bringt Vorschläge für weitere Initiativen: 

  • Planungs-, Investitions- und Genehmigungssicherheit stärken
  • Monitoring und Genehmigungsverfahren praxisgerecht ausgestalten
  • Einrichtung einer koordinierenden Beratungsstelle auf Landesebene
  • Beteiligung der öffentlichen Wasserversorgung im wasserrechtlichen Verfahren
  • Keine pauschalen Abstandsvorgaben und Anforderungen an Deckschichten
  • Anforderungen an Betriebsstoffe und Materialien
  • Erforderlichkeit einer wasserrechtlichen Einzelfallprüfung
     

Die Stellungnahme finden Sie im Downloadbereich am Ende dieser Seite.

 

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